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Jette Jordbaer

von Jette Jordbaer, veröffentlicht: Sonntag, 18. Januar 2026, 21:01 Uhr


  1. Verschlabbert
  2. Winterschlaf
  3. Das nächste Buch...
  4. Aschenputtel
  5. Meine Bücher

Verschlabbert

Nun sitze ich hier vor einem gähnend-weißen Papier (oh, das reimt sich sogar) und überlege, was ich schreiben könnte ...

Es ist erstaunlich und es ist mir (fast) gar nicht aufgefallen, dass ich schon wieder einen Blogpost "geschlabbert" oder verschlafen oder irgendwie verpasst habe ...

Und ich überlege, was ich überhaupt in den letzten 17 Tagen dieses neuen Jahres getan habe. Unglaublich. Die Zeit vergeht einfach so, ohne, dass man etwas wirklich Produktives getan hat. Und das ist gar nicht schwer. Das passiert einfach so.

Momentan kommt es mir so vor, als wäre ich eine Katze, die sich nach getaner Arbeit einfach nur noch zusammenrollt und alle vier Pfoten von sich streckt und gut isĀ“. Dabei hatte ich mir einiges zurechtgelegt und vorgenommen, doch irgendwie entwischt dieses Etwas immer meinen Pfoten. Ich kann es einfach nicht zu fassen kriegen. Es ist wie eine Maus, die einfach schlauer ist als ich.

Winterschlaf

Vielleicht befinde ich mich auch gerade im Winterschlaf und liege in der Asche. Was ich gar nicht richtig mitbekommen habe. Was ich aber weiß, ist: Ich habe momentan keine Lust zu schreiben. Ich bin wieder in der "Ich-habe-keine-Lust-zu-schreiben"- Phase. Die habe ich immer, wenn ich ein (Hör-)Buch-Projekt abgeschlossen habe, an dem ich sicher zehn Monate gearbeitet habe (schreiben und vertonen). Das ist die Regenerationsphase. Oder wie man vielleicht sagen würde: Der (Wunsch-)Brunnen ist momentan leer und wartet darauf gefüllt zu werden...

Produktivere Geister...

... als ich würden es vielleicht auch als Faulheit bezeichnen. Die würden wahrscheinlich auch sagen: Man kann immer schreiben. Man muss sich einfach nur hinsetzen und einfach drauflostippen, also genau das, was ich jetzt gerade tue. Das ist für mich auch kein Problem. Einfach irgendwas zu Papier zu bringen. Aber mir jetzt wirklich den Aufbau einer Geschichte vorzunehmen und mir alle möglichen Sachen auszudenken, dafür habe ich jetzt gerade keinen Ansporn.

Glut in der Asche

Was nicht bedeutet, dass es nicht schon gewaltig in mir rumort und ich nicht schon ein, zwei Sach-Bücher zur Hand genommen hätte, deren Informationen vielleicht interessant wären in eine Geschichte eingebaut zu werden. Ich habe auch schon eine Geschichte im Kopf. Eigentlich mehrere. Aber sie niederzuschreiben, so dass sie Gestalt annehmen, dafür fehlt mir momentan das Feuer. Da ist noch Glut in der kalten Asche, oh ja. Es glimmt noch und raucht ein bisschen. Aber ich habe keine Lust dieses glühende Etwas anzupusten und etwas zu entfachen.

Ich befinde mich momentan offenbar im Zustand eines Bären, der sich in seine Höhle zurückgezogen hat, um auszuruhen und einen Teil der Jahreszeit zu verschlafen.

Das nächste Buch ...

... ja, das nächste Buch, das ich schreiben werde, wird dieses Mal kein Hörbuch sein. Das wird ein richtiges Buch, das nicht als Hörbuch konzipiert ist. Eine Liebesgeschichte. Mal sehen, ob ich das hinbekomme. So eine richtige Liebesgeschichte mit vielen Beschreibungen.

Meine Stärke liegt ja eher in den Dialogen. Ich beschreibe gar nicht so gerne und so viel. Da bin ich glaube ich ziemlich sparsam. Es wäre sicher mal interessant den Schwerpunkt auf beschreibende Details zu legen und natürlich auch interessante Dialoge miteinzuweben.

Tja, mal schauen, wann mich die Lust demnächst wieder packt und ich den Ehrgeiz entwickele, mir erneut die Ärmel hochzukrempeln und eine Geschichte daraus herauszurütteln und zu schütteln.

Aschenputtel

Ach, wäre es nicht schön, wenn man einfach nur zu einem Bäumchen gehen und sagen könnte:

Bäumchen rüttel dich und schüttele dich, wirf goldene Ideen und silberne Eingebungen über mich. Nein, wirf gleich ein ganzes, fertiges, goldenes Buch auf mich (Aber verletz mich bitte dabei net!)

Ich werde mal schauen, ob ich ein solches Bäumchen irgendwo versteckt in einer geheimen Ecke unseres Gemeinschaftsgartens finden werde.

Und oh, schon wieder bin ich am Ende meines kleinen Blogposts angelangt.

So wünsche ich dir nun einen guten Morgen, einen herrlichen Mittag oder Nachmittag, einen wunderschönen Abend oder eine entspannte Nacht, wann immer du diesen kleinen Blogpost gerade gelesen hast :)

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Meine Bücher

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Jette Jordbaer

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